2.1.1. DISG-Lernstile

  • Einführung in den Test:
  • Lebenslanges Lernen gehört zum Leben dazu. Darum ist es sinnvoll, sich mit seinem persönlichen Lernstil auseinanderzusetzen.
  • Der Lernstil beeinflusst, wie man lernt und was man mit den gelernten Inhalten unternimmt. Der Lernstil stellt einen bedeutenden Anteil der Persönlichkeit da. Je nach Typ, lernen Personen am besten in unterschiedlichen Umgebungen, mit verschiedenen Techniken und nutzen dabei andere kognitive Muster.

 

D-Typ: Praxis-ergebnisorientierter Lernstil

  • Lernen mit hohem Tempo um praktische Lösungen zu finden und anzuwenden
  • Ziel: Erlebnis und Erfolg

 

Überblick:

  • unkonventionelle Lernmethoden
  • selbst erleben und erfahren
  • Herausforderung und Wettbewerb
  • Zusammenhänge werden leicht erkannt

 

  • Lernziel: Erlebnis und Erfolg
  • Methodik: lernen permanent um auf dem neuesten Stand zu bleiben; lassen sich durch Wettbewerb motivieren; legen Wert auf Erfolg und Anerkennung; lernen mit Verstand und durch Ausprobieren; präferieren projektorientierte-selbstständige Lernformen; stellen kritische Fragen um andere Menschen herauszufordern; suchen nach praktischen Lösungen und wollen miteinbezogen werden
  • Lerninteressen: lernen am liebsten, wenn die Inhalte in Bezug auf Erfolg bedeutsam sind; wenn Kreativität mit Praxiselementen kombiniert wird.

 

I-Typ: Interaktiv-kreativer Lernstil

  • Lernen in der Gruppe
  • Ziel: Förderung der guten Beziehung und Kommunikation

 

Überblick:

  • unkonventionelle Lernmethoden
  • selbst erleben und erfahren
  • zeigen Emotionen
  • Herausforderung und Wettbewerb
  • Zusammenhänge werden leicht erkannt
  • Lernziel: Förderung der guten Beziehung und Kommunikation
  • Methodik: lernen gerne mit anderen zusammen; mögen interaktive Übungen; lernen mit Kopf und Herz; mögen Lernformen mit viel Mitbestimmung; lernen eher flexibel; mögen Gruppenarbeit und Diskussionen; wollen die Bedeutung von Ereignissen ergründen.
  • Lerninteressen: Ihre Einzigartigkeit soll beim Lernen deutlich werden; streben nach guten Beziehungen zu anderen Menschen; sollte am besten auf realistische Probleme ausgerichtet sein, wollen auf dem neusten Stand sein; möchten Fortschritt erreichen; wollen den Gesamtzusammenhang kennen.

 

S: Praktisch-orientierter Lernstil

  • Lernen um Vorgaben und Regeln einzuhalten
  • Ziel: Lösungswege für Aufgaben vermittelt zu bekommen

 

Überblick:

  • Spezifisches Wissen wird bevorzugt, um sich einen Überblick über das Thema zu schaffen
  • wollen den Sinn verstehen
  • lernen systematisch
  • sehen Wiederholungen und Übungen als positiv
  • Lernziel: Lösungswege für Aufgaben vermittelt zu bekommen
  • Methodik: lernen durch Kombinieren von verschiedenen Lehrinhalten; setzen gerne technische Hilfsmittel ein; mögen kreative Arbeitsmethoden, aber auch einen erfahrenen Lehrenden; lernen mit Kopf und Herz; wollen durch gegensätzliche Sichtweisen neue Anregungen erhalten; lernen gerne Schritt für Schritt und durch Wiederholung; interaktive Methoden werden oft nicht bevorzugt.
  • Lerninteressen: möchten gerne das persönliche Wachstum fördern, arbeiten gerne in Gruppen und treffen wichtige Entscheidungen lieber mit anderen zusammen; möchten lieber klare Fakten haben als Spekulationen.

 

G: Analysierender-faktenorientierter Lernstil

  • Lernen, um Denk- und Urteilsvermögen zu verbessern
  • Ziel: Lösungsfindung mit Analyse und Fakten

 

Überblick:

  • Spezifisches Wissen wird bevorzugt, um sich einen Überblick über das Thema zu schaffen
  • wollen den Sinn verstehen
  • lernen systematisch
  • sehen Wiederholungen und Übungen als positiv
  • Lernziel: Lösungsfindung mit Analyse und Fakten
  • Methodik: zerteilen komplexe Aufgaben in mehrere Teilschritte; lernen vor allem mit dem Verstand und durch das Einüben bestimmter Techniken; vergleichen mehrere Lösungsmöglichkeiten; lernen lieber alleine unter Anleitung des Lehrenden als in Gruppen; schätzen klare Regeln; hinterfragen viel; mögen strukturierten Unterricht und Vorträge; schätzen es, die Erfolgsmaßstäbe vor dem Lernen zu kennen.
  • Lerninteressen: interessieren sich für Fakten und komplexe Probleme; achten auf Qualität; schätzen reflektiertes Feedback.

Fazit:

Das Wissen über Lernen, über Lerntypen- und Lernstile unterstützt Anwender/innen dabei, Überlegungen anzustellen wie:

  • was sind meine bevorzugten Lernmuster,
  • in welcher Umgebung findet das Lernen statt,
  • welches sind die bevorzugten Techniken und Strategien oder welche kognitiven Muster werden benutzt?
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